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Was braucht ein Pferd um gesund zu bleiben (oder es zu werden)?
Vor allem Bewegung, Bewegung und noch mal Bewegung. Dazu noch Licht und Luft, nette Artgenossen, artgerechte Fütterung und einen verständnisvollen Menschen als Besitzer, der ja über die Lebensqualität eines Pferdes entscheidet.
Ausreichend Bewegung lässt sich nur in der Herdenhaltung realisieren, zusätzlich sollte das Pferd aber im Optimalfall noch täglich geritten werden. Mustangs, die ja größtenteils Nachkommen von Andalusiern sind, laufen täglich im Durchschnitt 24 Meilen! (Und haben keine kaputten Gelenke, keinen Husten, keine Hufprobleme....)
In der Natur sind Pferde 16 bis 18 Stunden täglich mit Fressen beschäftigt. Zwischendurch machen sie immer wieder kleine Pausen z. B. zum Spielen und Schlafen. Das Futterangebot ist eher mager und in Dürrezeiten müssen sie große Strecken zurücklegen um genug Futter und Wasser zu bekommen. Diese Lebensbedingungen versuchen wir so gut es geht zu imitieren; d. h. sie haben ständig Heu in engmaschigen Netzen zur Verfügung, das sie herauszupfen müssen um möglichst lange mit der Futteraufnahme beschäftigt zu sein. Außerdem bekommen sie ganzen Hafer, der den Grassamen in der Natur noch am ehesten entspricht. Das ganze Jahr durch sind sie Wind und Wetter ausgesetzt, so bleibt ihr Immunsystem stark und es gibt keine “Zivilisationskrankheiten” wie z. B. Erkältungen.
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